Gläubigern drohen hohe Verluste

Klagewelle nach Drama um Hypo Alpe Adria

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Den Gläubigern der Hypo Alpe Adria drohen hohe Verluste.

Düsseldorf/München - Das Drama um die österreichische Hypo Alpe Adria hat neben der BayernLB auch für andere Banken in Deutschland ein juristisches Nachspiel.

Die NRW-Bank hat beim Frankfurter Landgericht Klage gegen den Zahlungsstopp der „Bad Bank“ der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria eingereicht. Die Förderbank des Landes Nordrhein-Westfalen fordert darin die vollständige Rückzahlung ihrer Anleihen in Höhe von 275,5 Millionen Euro, wie eine Banksprecherin am Mittwoch bestätigte. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet.

Die Regierung in Wien hatte Anfang März beschlossen, die „Bad Bank“ der Hypo Alpe Adria namens Heta abzuwickeln und dabei sämtliche Schuldenzahlungen zu stoppen. Den Gläubigern drohen damit hohe Verluste. Betroffen sind etliche Banken und Versicherer in Deutschland, darunter die Commerzbank, die Hypovereinsbank, die BayernLB, NordLB, der Rückversicherer Munich Re und die Düsseldorfer Hypothekenbank.

Die Münchner Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement, die sich um die Altlasten der verstaatlichten Hypo Real Estate kümmert, ist ebenfalls bei der Heta engagiert. Sie hatte nach Angaben eines Sprechers bereits vor einigen Wochen Klage beim Gericht in Frankfurt eingereicht. Auch die HRE-Nachfolgebank Deutsche Pfandbriefbank hatte juristische Schritte angekündigt.

dpa

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