"Elefantenhochzeit" auf dem Musikmarkt

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Universal Music Group übernimmt den angeschlagenen Konkurrenten EMI.

Los Angeles - Das Gerücht, dass der Musik-Riese Universal den angeschlagene Konzern EMI aufkaufen möchte hat sich bestätigt. Der Deal ist sauber abgelaufen. Davor hatte es jedoch auch kritische Stimmen gegeben.

Der Musikkonzern Universal Music Group übernimmt den Musikverlag des Konkurrenten EMI für 1,9 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro). Dies wurde am Freitag bekannt gegeben.

Vor einer Woche hatte sich überraschend der favorisierte russische Milliardär und Eigner des Konkurrenten Warner Music, Len Blavatnik, vom Verhandlungstisch zurückgezogen. EMI ist derzeit die kleinste der vier großen, weltweit agierenden Plattenfirmen nach Marktführer Universal, Sony Music und Warner. Der Strukturwandel in der Branche mit einbrechenden CD-Verkäufen hatte dem Unternehmen schwer zu schaffen gemacht. Der frühere Eigner, der Finanzinvestor Terra Firma von Guy Hands, musste das Unternehmen schließlich seiner Hausbank, der Citigroup, überlassen.

Robbie Williams: Karriere - Absturz - Comeback - Papa

Karriere von Popstar Robbie Williams
1990 entdeckte die Mutter von Robbie Williams eine Anzeige, in der Mitglieder für eine Boygroup gesucht wurden. So schaffte Robbie den Einstieg bei der britischen Boygroup Take That. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Frontsänger der Band war Gary Barlow. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie war mehr der Spaßvogel innerhalb der Gruppe. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Im Jahr 1995 dann der Schock für die Fans: Robbie Williams verlässt Take That. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Ein halbes Jahr später trennte sich dann auch die restliche Gruppe. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie Williams machte nach seinem Ausstieg aus der Boyband solo weiter, ist aber anfangs wenig erfolgreich. Die Singles seines Albums „Life Thru a Lens“ floppten. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie widmete sich mehr und mehr seinen Drogen- und Alkoholexszessen und musste in eine Entzugsklinik eingeliefert werden. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Seine Solokarriere schien bereits zu Ende, doch seine Single „Angel“ aus dem Jahr 1997 wurde ein großer Erfolg. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Seither wurde Robbie Williams jährlich mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Unter anderem bekam er zahlreiche Brit Awards (hier verliehen von Spicegirl Geri Halliwell), MTV Europe Music Awards und den Echo. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Für eine Kampagne zur Aufklärung über Brustkrebs, stellte sich Robbie mit Brüsten vor die Kamera. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Das zweite Album „I‘ve Been Expecting You“, landete sofort auf Platz eins der britischen Charts. Auch in Europa war es erfolgreich. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
„Sing When You‘re Winning“ aus dem Jahr 2000 wurde sein Erfolgsalbum und machte ihn endgültig zum internationalen Superstar.  © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Auch andere bekannte Künstler waren mit auf dem Album. Beispielsweise Kylie Minogue beim Duett „Kids“. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie wird in die Reihe von Madame Tussaud‘s Wachsfiguren in London aufgenommen. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Im Jahr 2001 sang er für den Film „Bridget Jones“ eine Neuauflage von Frank Sinatras „Have You Met Miss Jones?“. Inspiriert von dieser Swing-Nummer nahm Robbie ein komplettes Album mit Swing-Klassikern auf. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Die Single „Somethin‘ Stupid“ mit Nicole Kidman und das gesamte Album  „Swing When You‘re Winning“ werden wieder ein großer Erfolg. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Mit seinem Swing-Album schaffte Robbie Williams endgültig den Imagewechsel vom Boygroup-Mitglied zum international anerkannten Sänger. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Williams Konzerte in den größten Konzertstadien Europas waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Mit spektakulären Auftritten bei seinen Tourneen begeisterte er die Fans (hier im Münchner Olympiastadion im Jahr 2003). © dpa
Unterdessen feiert Take That im Jahr 2005, nach fast 10 Jahren Trennung, ihr Comeback - ohne Robbie Williams. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Er bleibt weiter auf Solopfaden. Sein Dance/Electro-Album „Rudebox“ aus dem Jahr 2006 verkauft sich allerdings schlechter als die Platten davor. Das neue Album seiner alten Band Take That übertrifft seine Verkaufszahlen bei weitem. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Danach wird es ruhiger um den Star (hier mit seiner Rottweilerdame Missy). © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
2007 kommt er wegen Tablettensucht erneut in eine Entzugsklinik. © dpa
Nach zwei Jahren Pause hat sich Robbie im Jahr 2009 wieder gefangen. © dpa
2010 dann der Paukenschlag: Robbie stieg wieder bei Take That (Archivfoto) ein. © dpa
Nach mehr als 15 Jahren feiert die Boygroup ihr Comeback in Originalbesetzung. © dpa
Im gleichen Jahr heiratet er die türkisch-US-amerikanische Schauspielerin Ayda Field © dpa
Im September 2012 kommt Töchterchen Theodora „Teddy“ Rose zur Welt. © dpa
Im November 2012 erscheint sein neues Solo-Album "Take the Crown" © dpa

Diese erwartet von dem Verkauf insgesamt rund vier Milliarden US-Dollar Einnahmen. Neben dem Tonträgergeschäft steht der lukrative Musikverlag mit den Rechten an 1,3 Millionen Songs zur Disposition, die nun an Unviersal übergehen.

Der Verband unabhängiger Plattenlabels, Impala, ist ein erklärter Gegner einer neuen Musik-Traumhochzeit, durch den sich Universal einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im umkämpften Musikmarkt gesichert hat. Angeblich war auch Sony an den Songrechten von EMI interessiert.

AP/dpa

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