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Elon Musk: So viele Steuern zahlt der Tesla-Boss

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Von: Simon Mones

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Elon Musk stand lange in der Kritik, weil er kaum Steuern zahlt. Das ändert sich nun – und auf Twitter verriet der Tesla-Boss sogar, wie viel er an den Fiskus überweist.

Austin (USA) – Elon Musk (50) zählt zu den reichsten Menschen der Welt. Steuern zahlte der Tesla-Boss bislang jedoch kaum und stand deswegen zuletzt massiv in der Kritik. Diese hat sich der Milliardär offenbar zu Herzen genommen, wie 24auto.de berichtet, und auf Twitter angekündigt, in diesem Jahr „mehr Steuern zahlen, als jeder andere Amerikaner in der Geschichte“.

Dabei müsste der 50-Jährige eigentlich keine Steuern bezahlen, denn sein Reichtum beruht nicht auf einem klassisch besteuerten Gehalt oder Bonuszahlungen. Stattdessen wird er mit Aktienoptionen entlohnt und hielt im Oktober laut Daten des Finanzdienstleisters Refinitiv 23 Prozent der Tesla-Aktien. (Elon Musk: Nach Apple-Tweet – Tesla-Pfeife schnell ausverkauft)

Elon Musk: So viel Steuern zahlt der Tesla-Boss

Heißt im Umkehrschluss: Musk muss nur dann Steuern zahlen, wenn er sich von Anteilen von Tesla trennt oder neue Optionen zieht. Und genau das hat der 50-Jährige in den vergangenen Wochen immer wieder getan, nachdem er seine Follower auf Twitter gefragt hatte, ob er sich von einem Teil seiner Tesla-Aktien trennen solle.

Elon Musk bei der Präsentation des „The Boring Company“-Testtunnels (Symbolbild)
Elon Musk hat auf Twitter Details über seine Steuererklärung verraten. (Symbolbild) © Robyn Beck/dpa

Inzwischen hat Musk noch einmal nachgelegt und mehr Details zu seiner Steuererklärung preisgegeben. „Für diejenigen, die sich das fragen: Ich werde in diesem Jahr über 11 Milliarden Dollar Steuern zahlen“, schrieb er in dem sozialen Netzwerk. Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg kam zu einer ähnlichen Schätzung, ob es jedoch wirklich ein Rekord ist, lässt sich aufgrund des Steuergeheimnisses jedoch nicht sagen. (Elon Musk: Wegen Tesla-Klage – kuriose „Drohung“ an US-Bank)

Elon Musk: Tesla-Boss ist kein Fan von Steuern

Ein Steuer-Fan bleibt Musk aber offenbar auch weiterhin nicht. Immerhin hatte er laut Recherchen von Propublica über Jahre eine geringere Steuerquote als der Durchschnittsamerikaner. Auch wenn sich das in diesem Jahr wohl ändern dürfte, ist in den USA längst eine Debatte darüber entbrannt, ob Superreiche stärker zur Kasse gebeten werden sollten.

Tatsächlich gab es dafür bereits Pläne, so wollten die Demokraten eine Milliardärssteuer einführen. Bei Musk stießen diese Pläne jedoch auf wenig Gegenliebe. Inzwischen ist der Milliardär sogar nach Texas gezogen, wo es keine Einkommenssteuer gibt. Auch Tesla hat dort seit Kurzem seinen Hauptsitz. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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