Studie

Energiepreise machen Unternehmen Sorgen

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München - Bayerns Unternehmen fühlen sich im Freistaat wohl, machen sich aber große Sorgen um steigende Energiepreise.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der IW Consult GmbH im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die dem Münchner Merkur (Freitag) vorliegt. 95 Prozent der rund 1000 befragten Unternehmen gaben an, sich wieder für den Standort Bayern zu entscheiden; für Deutschland beträgt die Vergleichszahl nur 92 Prozent.

Gute Noten vergaben die Betriebe für Infrastruktur und Versorgungssicherheit im Freistaat. Sorgen bereitet ihnen vor allem die Höhe des Strompreises. Mit der Note 4 wurde hier die schlechteste Bewertung vergeben. „Der Strompreis ist bereits heute ein Standortnachteil im Freistaat“, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt dem Münchner Merkur. „Die EEG-Reform muss einen weiteren Anstieg vermeiden.“ Auch die Unternehmen sehen hier gestiegenen Handlungsbedarf. Sie fordern unter anderem höhere Investitionen zur Forschung und Entwicklung von Stromspeichern und beim Aus- und Aufbau intelligenter Verteilnetze.

mm

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