DIW: Japan-Unglück ohne Auswirkung auf Konjunktur

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Die Katastrophen in Japan werden nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) keine wesentlichen Auswirkungen auf die Konjunktur haben.

Berlin - Die Katastrophen in Japan werden nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) keine wesentlichen Auswirkungen auf die Konjunktur haben.

Die deutsche Exportwirtschaft sei robust und flexibel, die Befürchtung einer breiten wirtschaftlichen Eintrübung sei somit unbegründet, erklärte DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichter am Mittwoch in Berlin. Im Gegenteil, die konjunkturellen Aussichten hätten sich zu Jahresanfang wieder aufgehellt. Nach dem relativ schwachen letzten Quartal 2010 erwartet das DIW für das erste Vierteljahr 2011 ein kräftiges Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Experten gehen von einem Anstieg (preis- und saisonbereinigt) um 0,9 Prozent aus.

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Erstmals hat die japanische Atomaufsichtsbehörde Bilder aus dem Inneren des Horror-AKW Fukushima veröffentlicht. Sie vermitteln eine gespenstische Stimmung. Hier arbeiten Männer in Schutzkleidung. Sie wollen ein Kabel mit dem Reaktor verbinden, das Strom liefern soll. © AP
Trümmer im Inneren des AKW Fukushima. © AP
Arbeiter sammeln Daten im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiter mit Taschenlampen betrachten Messgeräte. © AP
Arbeiter im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiten verlegen Leitungen, um Strom ins AKW Fukushima zu leiten. © AP
Feuerwehrmänner bei einer Besprechung: Sie wollen den Reaktor mit Wasser kühlen. © AP
Feuerwehrmänner hören Anweisungen. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht.  © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht. Auf der linken Seite des Bildes geht es zum Kontrollraum von Reaktor 4, wo es noch dunkel ist. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP

Grund für die Dynamik sind laut DIW Nachholeffekte im Bauhauptgewerbe. Die Branche konnte im Januar um 36 Prozent gegenüber dem Vormonat zulegen und damit den heftigen wetterbedingten Einbruch zu Winterbeginn mehr als wettmachen. Auch die Industrie liefere zum Jahresauftakt einen kräftigen Impuls. “Insbesondere ein deutlicher Anstieg der Bestellungen von Vorleistungsgütern weist darauf hin, dass der Aufwärtstrend ungebrochen ist“, sagte Kuzin. Dabei hätten insbesondere die Bestellungen aus dem Inland angezogen. “Ein gutes Signal für eine solide Binnenkonjunktur“, urteilte der DIW-Experte.

dapd

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