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EU berät über Steuer auf Finanzgeschäfte

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Gegen die von Merkel und Sarkozy geplante Steuer auf Finanzgeschäfte regt sich aus einigen EU-Ländern Widerstand.

Brüssel - Die EU-Finanzminister stehen vor harten Verhandlungen: Sie beraten über die umstrittene Einführung einer Steuer auf Finanzgeschäfte. Aus einigen Ländern kommt Widerstand gegen den Vorschlag von Merkel und Sarkozy.

Einige Länder wie Deutschland und Frankreich befürworten die Steuer, während Großbritannien sie strikt ablehnt. In der EU müssen Steuerfragen einstimmig beschlossen werden. „Wir haben gute Argumente dafür, aber andere haben auch gute Argumente“, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor dem Treffen. Auch in der Bundesregierung ist die Idee umstritten.

Nach einem Vorschlag der EU-Kommission soll die Steuer von 2014 an EU-weit kommen und jährlich rund 57 Milliarden Euro einbringen. Sie würde beim Kauf von Anleihen, Aktien und bei spekulativen Finanzprodukten (Derivaten) anfallen. Bei dem Ministertreffen wird keine Entscheidung erwartet.

dpa

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