Euro-Rettungsschirm ab 2013 steht

Brüssel - Der neue Euro-Rettungsschirm steht. In der Nacht zum Freitag einigten sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel in Brüssel auf letzte Details, wie EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy mitteilte.

Unter anderem werden die Einzahlungen in den neuen Krisenfonds ESM bis 2017 gestreckt. Darauf hatte nicht zuletzt Deutschland gedrungen. Damit kann der Fonds ab Mitte 2013 den befristeten Rettungsschirm EFSF ablösen.

Deutschland muss in den neuen Fonds neben 168 Milliarden Euro an Bürgschaften insgesamt 22 Milliarden Euro als Bareinlage einzahlen. Ursprünglich sollte die Hälfte schon in zwei Jahren - zum Zeitpunkt der Bundestagswahl - auf einen Schlag überwiesen werden. Jetzt soll dies in fünf Tranchen zu jeweils gut 4 Milliarden Euro geschehen. Wenn nötig, sollen die Euro-Mitgliedsstaaten nach Angaben des EU-Ratspräsidenten zusätzliche Zahlungen leisten.

dapd

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