Steile Talfahrt: Sorge um den Euro

Frankfurt - Zweifel an der Durchsetzbarkeit der drastischen Sparmaßnahmen in Griechenland und die Sorge vor einer Ausweitung der Krise haben den Euro tief in den Keller gedrückt.

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Der Euro sank bis an die Marke von 1,28 US-Dollar und setzte damit seine steile Talfahrt den dritten Tag in Folge ungebremst fort. Damit war er so wenig wert wie zuletzt im März 2009. Seit Montagmorgen büßte der Euro knapp fünf Cent ein. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2844 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,2924 (Dienstag: 1,3089) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7738 (0,7640) Euro wert. “Es dreht sich weiter alles um Griechenland“, sagte Experte Özgür Atasever vom Bankhaus Metzler. Die Eskalation der Gewalt am Tag des Generalstreiks gegen die Sparpläne habe an den Märkten Zweifel über die Durchsetzbarkeit der drastischen Maßnahmen der Regierung aufkommen lassen. Darüber hinaus bestehe weiterhin die Sorge vor einer Ausweitung der Krise.

Schwere Krawalle in Griechenland

Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
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Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © dpa
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © dpa
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Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © dpa
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Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. Dutzende Demonstranten wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. Die Kleidung eines Polizisten fing Feuer, als er mit Molotowcocktails beworfen wurde. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. Gegen Einsparungen im Bildungsbereich gingen in Athen auch Lehrer auf die Straße. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung: Mit Atemschutzmasken mussten sich die Polizisten gegen Rauch schützen.   © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung: In Athen setzten die Demonstranten den Übertragungswagen eines Fernsehsenders in Brand. © dpa
Mitglieder der kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) und Gewerkschafter haben die Akropolis gestürmt und riesige Transparente aufgehängt. Darauf zu lesen, auf griechisch und englisch: "Peoples of Europe, rise up" ("Völker Europas, erhebt euch"). © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. In Athen sind auch Staatsbedienstete und arbeitslose Lehrer auf die Straße gegangen. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. Ein Demonstrant steht vor einem Garagentor in Athen, auf das der Schriftzug "Keine Opfer für die Wirtschaft" gesprayt wurde. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. "Get Out" - "Raus!" ist auf dem Schild des Demonstranten in Athen zu lesen. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. In einem symbolischen Akt ketteten sich Beamte in Athen aneinander. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. Angestellte des öffentlichen Verkehrswesens gaben eine Kundgebung in Athen. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. © dpa
Wütende Griechen demonstrieren gegen den rigorosen Sparkurs ihrer Regierung. Gegen brachiale Gewalt mussten sich die Polizisten teils erwehren. © dpa
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © ap
Die Ausschreitungen in Athen eskalieren. © dpa

Die US-Ratingagentur Moody's drohte am Mittwoch Portugal mit einer Herabstufung. In der vergangenen Woche hatte die Ratingagentur Standard & Poor's neben Portugal auch Griechenland und Spanien herabgesetzt und damit heftige Turbulenzen an den Märkten ausgelöst. Kaum Entlastung kam von den US-Konjunkturdaten. Daten eines privatwirtschaftlichen Arbeitsmarkt-Dienstleisters deuten auf eine weitere Erholung am US-Arbeitsmarkt hin. Allerdings dämpfte der Rückgang der Beschäftigungskomponente beim Dienste- Einkaufsmanagerindex die Erwartungen am Nachmittag etwas. Insgesamt hatten die jüngsten US-Daten das Bild einer kräftigen Erholung der US-Wirtschaft aber untermauert.

Dies stützt den Dollar zusätzlich. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85510 (0,86325) britische Pfund, 122,66 (123,66) japanische Yen und 1,4325 (1,4325) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1165,00 (1185,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 29 169,60 (29 062,55) Euro. # dpa-Notizblock

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