Eurowings-Piloten streiken - nichts geht mehr

Frankfurt/Main - Die mehr als 305 Eurowings-Piloten sind am Freitagmorgen in den Streik getreten. Sie protestieren so gegen einen geplanten großen Stellenabbau.

Die Vereinigung Cockpit (VC) habe die Piloten der Lufthansa-Tochter dazu aufgerufen, bis 13 Uhr ihre Arbeit niederzulegen, sagte der Verhandlungsführer der VC, Markus Germann, der Nachrichtenagentur dpa. Betroffen sind Flüge ab Berlin-Tegel, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Nürnberg.

Hintergrund seien die gescheiterten Verhandlungen über sichere Beschäftigungsverträge und einen tariflichen Sozialplan. Dem Unternehmen Eurowings droht ein drastischer Stellenabbau, nach dem rund 180 Piloten ihre Arbeit verlieren könnten.

Grund dafür sind die Pläne von Lufthansa, die Flotte von kleineren Flugzeugen zu reduzieren - von 34 Flugzeuge auf 15. Zudem sollten mehrere Standorte aufgegeben werden. Seit Anfang des Jahres verhandle VC mit Eurowings darüber, dass die Piloten unter anderem entsprechende Abfindungen erhalten. “Weil die Angebote unzureichend waren, rufen wir zu Streiks auf“, sagte Germann.

dpa

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