Ex-Bahnchef Mehdorn ohne Reue

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Hartmut Mehdorn

Berlin - Der frühere Bahnchef Hartmut Mehdorn zeigt auch Monate nach seinem Rücktritt wegen des Datenskandals keine Einsicht."In jedem anderen Land würde einer wie ich ein Bundesverdienstkreuz kriegen.

So zitierte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" Mehdorn aus einem neuen Suhrkamp-Band ("Die da oben - Innenansichten von deutschen Chefetagen"). Er sei nicht gescheitert. "Die Bahn, wie ich sie im Frühjahr an meinen Nachfolger Rüdiger Grube übergeben habe, ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen. Es ist mit Abstand die pünktlichste sauberste, schnellste Bahn mit dem besten Angebot der Welt", betonte Mehdorn.

Zu seiner Rolle als Chef sagte er: "Ich hatte immer saubere Fingernägel und eine ordentliche Krawatte umgebunden. Und ich habe auch auf manches verzichtet, was ich gerne gemacht hätte". Zum Beispiel "mal in die Kneipe gehen und mit Kumpels Skat spielen". Den Hinweis, er habe ja schon bereits ein Verdienstkreuz erhalten, kommentierte Mehdorn: "Ja, aber das war für mein Engagement bei Airbus - nicht bei der Bahn."

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