Experte: Flugtickets werden teurer

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Müssen Passagiere bald mehr zahlen? Wegen der anhaltenden Beeinträchtigungen im Flugverkehr rechnet der Luftfahrtexperte Cord Schellenberg mit Preiserhöhungen bei Flugtickets.

Erfurt - Müssen Passagiere bald mehr zahlen? Wegen der anhaltenden Beeinträchtigungen im Flugverkehr rechnet der Luftfahrtexperte Cord Schellenberg mit Preiserhöhungen bei Flugtickets.

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“Die Preise könnten um durchschnittlich drei bis vier Euro ansteigen“, sagte er der “Thüringer Allgemeinen“. Stärkere Preiserhöhungen wären für die Fluggesellschaften aufgrund des intensiven Wettbewerbs eher kontraproduktiv - wer seine Tickets zu teuer anbiete, habe keine Chance, sie auch loszuwerden. “In der heterogenen Luftfahrtbranche geht es anders zu als bei den Tankstellenbetreibern, die die Benzinpreise immer gleich stark anheben und senken“, erklärte Schellenberg. Sollten einige der 166 beim Deutschen Luftfahrtbundesamt gemeldeten Unternehmen Konkurs anmelden müssen, könne der Preisanstieg bei Flugtickets allerdings höher ausfallen: Dann gebe es weniger Wettbewerber, die eventuell mit Billigangeboten Kunden locken wollten. Größtes Problem für die Fluggesellschaften sei derzeit ein gewisser Vertrauensverlust: “So lange sich die Passagiere nicht hundertprozentig darauf verlassen können, dass sie mit dem Flugzeug ihr Ziel erreichen, steigen sie auf die Bahn um“, sagte Schellenberg. Langfristig seien aber keine negativen Auswirkungen für die Branche zu befürchten.

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Tief unten im Eyjafjalla-Gletscher brodelt der Vulkan, der uns seit Tagen Asche nach Europa schickt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Weil der Vulkan so weit unten im Gletscher liegt, kühlt seine Lava so schnell ab und wird zu Staub, den er dann hinaus in die Athmosphäre schleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Das ist das Besondere am Eyjafjalla-Vulkan. Wäre der Gletscher nicht, würde die Lava nicht so schnell kalt und könnte abfließen. Stattdessen wird sie in Nanopartikel in die Luft geschleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Lava und Staub aus dem Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke ist bis zu elf Kilometer in den Himmel geschossen. Inzwischen ist der Eyjafjalla schwächer geworden und schleudert seine Asche nicht mehr so weit in die Luft. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Rauch- und Ascheschwaden über Island. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Aus der Luft: Die Aschewolke, die der Eyjafjalla ausspuckt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke über Europa. Wenn Das stabile Hochdruckgebiet über Deutschland sich verzieht und sich die Wetterlage ändert, kann auch die Asche woanders hintreiben. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Wissenschaftler sind ganz nah dran am Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Satellitenbild: Die Aschewolke über Europa... © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
... Deutschland liegt mitten drin im Aschefeld. © dpa

dapd

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