Export bleibt Stütze der deutschen Autoindustrie

Berlin - Die deutschen Hersteller haben auch im September mehr Autos ins Ausland verkauft und sehen nun auch im Inland das Ende der Flaute nahen.

Während sich das Auslandsgeschäft auf hohem Niveau beruhige, erwartet der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf dem Heimatmarkt zum Jahresende wieder steigende Zulassungszahlen.

Den Angaben vom Montag zufolge legten die Ausfuhren im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahresmonat um fünf Prozent auf 398 100 Autos zu, bezogen auf die ersten neun Monate lag das Plus bei einem Absatz von insgesamt 3,13 Millionen Wagen jedoch bei 31 Prozent. Der Auftragseingang sei mit einem Plus von sechs Prozent im September verhaltener ausgefallen, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann.

Der deutsche Markt bleibt weiter deutlich hinter dem Vorjahr zurück, als die staatliche Abwrackprämie den Verkauf beflügelte. Im September gab es nach Verbandsangaben 260 000 Neuzulassungen, 18 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In den ersten neun Monaten insgesamt lag das Minus mit einem Verkauf von 2,17 Millionen Wagen sogar bei 28 Prozent.

In Deutschland wurden im ersten Dreivierteljahr 4,1 Millionen Autos gebaut, fünf Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des bisherigen Rekordjahres 2008.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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