Außenhandel schwächer als im Vormonat  

Wiesbaden - Der Anstieg der deutschen Exporte hat sich im April verlangsamt. Es wurden Waren im Wert von 84,3 Milliarden Euro aus- und im Wert von 73,4 Milliarden Euro eingeführt.

Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch anhand vorläufiger Ergebnisse mit. Die Exporte lagen damit um 13,4 Prozent höher als vor Jahresfrist. Im März waren sie noch um 15,7 und im Februar um 21,1 Prozent gestiegen. Die Importe legten im April um 20,1 Prozent zu nach plus 17,0 Prozent im März. Gegenüber dem Vormonat März gingen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 5,5 Prozent und die Importe um 2,5 Prozent zurück. Die Außenhandelsbilanz schloss im April 2011 mit einem Überschuss von 10,9 Milliarden Euro ab.

Im April 2010 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 13,2 Milliarden Euro betragen. Der Außenhandelsbilanzüberschuss lag im April 2011 kalender- und saisonbereinigt bei 12,0 Milliarden Euro. m Vergleich zum Vorjahresmonat nahmen die Versendungen in die EU-Länder um 15,1 Prozent und die Einfuhren aus diesen Ländern um 22,8 Prozent zu, wie die Statistiker weiter mitteilten. Stärker war dabei der Anstieg bei den Ein- und Ausfuhren in EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören. Dort lagen die Exporte um 18,6 Prozent und die Importe sogar um 28,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei den Ländern der Eurozone nahmen die Ausfuhren um 13,5 Prozent und die Importe um 20,7 Prozent zu. Die Exporte in Drittländer stiegen um 11,0 Prozent und die Importe von dort um 15,6 Prozent.

dapd

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