EZB-Geldschwemme: Notenbank startet Kauf von Staatsanleihen

+
Schriftzug einer Euro-Münze Foto: Oliver Berg/Ilustration

Frankfurt/Main (dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) flutet die Märkte mit Geld: Um den Preisauftrieb zu stärken und die Wirtschaft anzuschieben, kauft die Notenbank von heute an Staatsanleihen und andere Wertpapiere.

Bis mindestens September 2016 sollen monatlich Papiere im Umfang von 60 Milliarden Euro gekauft werden, kündigte EZB-Präsident Mario Draghi an.

Insgesamt will die Notenbank Vermögenswerte für 1,1 Billionen Euro erwerben, vor allem von Banken. Die Hoffnung: Die Institute geben die Mittel in Form von Krediten an Unternehmen und Verbraucher weiter. Das soll die Konjunktur anschieben und so den Preisauftrieb stärken.

Die EZB sieht Preisstabilität bei einer Teuerung von knapp 2 Prozent. Zuletzt waren die Verbraucherpreise aber gesunken. Das schürte Sorgen vor einer Deflation, also vor einem Preisverfall auf breiter Front. Denn das könnte die Konjunktur abwürgen.

Eingangsstatement Draghi EZB-Pk am 5.3.15

Mitteilung EZB zu Griechenland-Anleihen vom 4.2.2015

Eingangsstatement Draghi EZB-Pk 22.1.2015

EZB zu Abschlägen für Griechenland-Anleihen neu

EZB zu Abschlägen für Griechenland-Anleihen alt

Informationen zur Notfall-Liquiditätshilfe (ELA)

EZB zu Anleihenkaufprogramm 22.1.2015

Zeitreihe Leitzinsen der EZB

EZB zu Anleihen im SMP-Programm

Jahreszahlen Griechische Nationalbank

EZB Mitteilung zu Jahresabschluss 2014

Mitteilung Eurostat zu Inflation 02/15 im Euroraum

EZB: Fragen und Antworten zum Ankauf von Vermögenswerten

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer
Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer
Höhenflug beim Butterpreis geht wohl zu Ende
Höhenflug beim Butterpreis geht wohl zu Ende
GM bringt selbstfahrende Autos nach Manhattan
GM bringt selbstfahrende Autos nach Manhattan
Banken und Unternehmen machen Druck auf Brexit-Unterhändler
Banken und Unternehmen machen Druck auf Brexit-Unterhändler

Kommentare