Mario Draghi

EZB-Präsident ärgert sich über Kritik aus Deutschland

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Mario Draghi.

Hamburg  - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat sich in ungewohnt scharfer Form über Kritik aus Deutschland am Kurs der Notenbank in der Eurokrise geäußert.

 „Es gab diese perverse Angst, dass sich die Dinge zum Schlechten entwickeln“, sagte Draghi dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Jedes Mal hieß es, "Um Gottes willen, dieser Italiener zerstört Deutschland".“ Tatsächlich habe sich die Lage entspannt. „Die Krise ist nicht überwunden, aber es gibt viele ermutigende Zeichen“, betonte Draghi. Die Wirtschaft in vielen Ländern werde sich erholen, die Haushaltsdefizite würden sinken.

dpa

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