Fortsetzung der Zinswende

Fed-Chefin Yellen: US-Wirtschaft in keiner Blase

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Die US-Wirtschaft sei solide und befinde sich nicht in einer Blase, sagte Fed-Chefin Yellen. Foto: Jason Szenes

New York/Washington - Die Chefin der US-Notenbank Fed geht von einer Fortsetzung der Zinswende in kleinen Schritten aus.

Graduelle Zinsanhebungen blieben derzeit angemessen und seien die plausibelste Annahme, sagte Janet Yellen in der Nacht zum Freitag in New York. Man werde die weitere wirtschaftliche Entwicklung genau beobachten.

Die US-Wirtschaft sei solide und befinde sich nicht in einer Blase, sagte Yellen. Die Aussichten für fortgesetztes Wachstum seien gut. Die Stärke der eigenen Ökonomie fuße vor allem auf dem inländischen Konsum. Dagegen entwickle sich die Weltwirtschaft relativ schwach.

Zusammen mit dem starken US-Dollar habe dies der Konjunktur in den Vereinigten Staaten Gegenwind gegeben. Der Wechselkurs des Dollar gehöre aber nicht zu den Zielen der Fed-Politik, betonte Yellen.

Auf dem US-Arbeitsmarkt habe es zuletzt Fortschritte gegeben, es seien aber noch weitere Verbesserungen möglich. Man sei nahe der Vollbeschäftigung.

Bei der Inflation habe die Fed-Politik bereits Wirkung gezeigt. Die dennoch nach wie vor relativ niedrige Teuerungsrate sei "teilweise vorübergehend". Yellen sagte, dass die Fed eine Inflation von zwei Prozent anpeile. Dies sei aber nicht als Obergrenze zu verstehen.

dpa

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