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Darauf müssen Kunden achten

So finden Sie günstigen Strom im Netz

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Sparen auf den ersten Klick funktioniert nicht.

München - In Zeiten immer stärker steigender Strompreise denken viele Kunden über einen Wechsel des Anbieters nach. Doch es ist nicht so einfach, einen günstigen Tarif zu finden. Die tz gibt wertvolle Tipps.

In Zeiten immer stärker steigender Strompreise denken viele Kunden über einen Wechsel des Anbieters nach. Doch es ist nicht so einfach, einen günstigen Tarif zu finden. Wer einen sucht, hört auf den Rat der Politik - die Kunden mögen sich doch einen günstigen Anbieter bei einem der zahllosen Vergleichsportale im Internet heraussuchen. Die Stiftung Warentest hat die Angebote dieser Portale in dem neuen test-Heft genauer unter die Lupe genommen. Fazit: Sparen auf den ersten Klick funktioniert nicht. Die tz erklärt die Gefahren beim Sparen

Welche Portale schneiden bei dem Test gut oder gar sehr gut ab? Keins. Von den zehn getesteten Portalen erhielt keines eine gute oder sehr gute Note. Das Problem: Verbraucher bekommen mit den voreingestellten Suchoptionen fast immer zuerst Stromanbieter empfohlen, die mit günstigen Bedingungen ihre Kunden ködern, im Laufe des Vertrages aber deutlich teurer werden. Einige verlangten zudem Vorkasse und böten wenig Flexibilität bei einer Kündigung.

Sind die Vergleichsportale also generell nicht empfehlenswert? Das stimmt nun auch wieder nicht. Die Stromkunden müssen aber wissen, wie sie die besten Angebote bekommen. Dafür sind einige Einstellungen nötig – Verbraucher müssen faire von unfairen Tarifen unterscheiden können. „Wer die Fallstricke kennt, kann Verivox, Check24 und Toptarif nutzen“, meinen die Warentester. Wer sich nicht auskennt, sollte auf die Portale Energieverbraucherportal oder Hauspilot setzen. Nur bei diesen zwei Anbietern finden Kunden auch mit den voreingestellten Filtern unter den ersten zehn Tarifen meist faire Tarife.

Welche Gefahren lauern beim Sparen? Viele vermeintlich günstige Anbieter bestehen auf Vorkasse. Da sollten Kunden nicht mitspielen. Im Falle einer Pleite, wie bei Teldafax, ist das Geld erstmal weg. Außerdem sollten Sie beim Tarifvergleich einen Neukundenbonus im ersten Jahr außer acht lassen – denn im zweiten Jahr wird ein vermeintlich günstiger Tarif mit hohem Bonus auf einmal ziemlich teuer. Ein weiterer Haken ist eine lange Anschlusslaufzeit. Verpasst der Kunde die Kündigungsfrist, bleibt er oft ein Jahr oder länger an den Anbieter gebunden. Weichen Sie auf Tarife mit einer kurzen Anschlusslaufzeit von vier Wochen aus.

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Was sind Pakettarife?

Ist der erste Treffer immer auch der beste? Von wegen. Bei vielen Anbietern ist der erste Treffer ein „Tarif-Tipp“ – dabei handelt es sich um ein Angebot, bei dem das Portal besonders viel Provision einstreichen kann. Eine Sprecherin des Vergleichsportals Verivox sagte zu dieser Kritik: „Das ist Werbung, wie bei der Google-Suche.“ Das Portal kennzeichne diese Angebote allerdings klar als Anzeige. Prüfen Sie die Angebote also äußerst kritisch!

Wie verdienen die Portale überhaupt ihr Geld? Auf drei Arten. Über die bereits erwähnten Provisionen, beim Vertragsabschluss über die Seite. Außerdem finanzieren sich die Portale über Anzeigen. Nicht zuletzt nutzen sie auch die Daten ihrer Nutzer. Wer sauber gefilterte Tarife erhalten will, muss einige seiner Eckdaten eingeben. Die Portale können damit besonders früh aktuelle Nachfragetrends erkennen.

Marc Kniepkamp

Unfair! Der Kunde kauft hier eine feste Strommenge als Paket. Liegt der Verbrauch höher, muss er den zusätzlichen Strom teuer zukaufen. Verbraucht der Kunde dagegen weniger, bekommt er kein Geld zurück. Lassen Sie die Finger von solchen Angeboten.

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