G20-Länder wollen Währungswettlauf verhindern

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Die wichtigsten Wirtschaftsmächte (G20) wollen einen Abwertungswettlauf bei den Währungen verhindern.

Kyongju - Die G20-Staaten wollen einen Abwertungswettlauf ihrer Währungen verhindern.

Außerdem sollten globale Ungleichgewichte reduziert werden, die die wirtschaftliche Erholung bedrohten, teilten die Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Staaten am Samstag nach einer Konferenz im südkoreanischen Gyeongju mit. Entwicklungsländer sollen zudem mehr Einfluss im Internationalen Währungsfonds bekommen. Die Steuerung des Währungsfonds solle reformiert werden. In der Erklärung heißt es, die G20 wollten zu “stärker vom Markt bestimmten Wechselkursen kommen“ und “von der wetteifernden Abwertung von Währungen Abstand nehmen“. Damit soll offenbar einem drohenden Währungskrieg vorgebeugt werden, der in den vergangenen Wochen Politikern und Wirtschaftsexperten Sorgen bereitet hatte.

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Die USA und zunehmend auch Vertreter der EU stören sich an der angeblichen Unterbewertung des chinesischen Yuan, der China einen Wettbewerbsvorteil verschaffe. Die nun abgegebene Erklärung scheint derartige Befürchtungen zerstreuen zu wollen: “Unsere Zusammenarbeit ist unerlässlich“, heißt es. Die G20-Staaten seien dazu entschlossen, ihren Teil zu einem starken, nachhaltigen und ausgewogenen Wachstum beizutragen. Genaue Verpflichtungen werden allerdings nicht genannt. Ein ähnliches Treffen der G20 vor zwei Wochen war erfolglos geblieben. Ein damals unterbreiteter Vorschlag des US-Finanzministers Timothy Geithner war bei exportabhängigen Ländern wie Japan auf Kritik gestoßen. Geithners Vorschlag hatte vorgesehen, große Ungleichgewichte zwischen Ländern anhand bestimmter Richtlinien zu bewerten, auf die sich die G20-Länder einigen sollten. Das an diesem Wochenende stattgefundene Treffen diente als Vorbereitung des Gipfels der Regierungschef der G20-Staaten nächsten Monat.

Von Kelly Olsen

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