Hartes Umfeld

GM bringt selbstfahrende Autos nach Manhattan

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Chevrolet Bolt Bei der North American International Auto Show in Detroit. Bisher waren rund 100 umgebaute Bolts unter anderem in San Francisco unterwegs. Foto: Uli Deck

Frank Sinatra sang einst über New York: "If I can make it there - I'll make it anywhere". Nach diesem Motto wagt sich General Motors mit seinen autonomen Autos nach Manhattan - trotz des unbeständigen Wetters und den aggressiven Fahrern im "Big Apple".

New York (dpa) - General Motors will als erster Autohersteller Roboterwagen in New York testen. Anfang kommenden Jahres soll eine Flotte selbstfahrender Elektroautos der Marke Chevrolet Bolt im südlicheren Manhattan an den Start gehen.

In einem rund 13 Quadratkilometer großen Bereich würden dafür derzeit hochpräzise Karten erstellt, sagte der Chef der GM-Roboterwagensparte Cruise, Kyle Vogt, dem "Wall Street Journal". Der Autokonzern hatte das Start-up Cruise im Frühjahr 2016 gekauft und unter seinem Dach seine Roboterwagen-Entwicklung gebündelt.

Bisher waren rund 100 umgebaute Bolts unter anderem in San Francisco unterwegs. General Motors und Cruise wollen gezielt Erfahrungen im Großstadt-Umfeld mit stärkerem Verkehrsaufkommen sammeln. In New York kämen schlechteres Wetter und ein aggressiverer Fahrstil dazu, "was unsere Software viel schneller verbessern wird", sagte Vogt. Cruise werde auch einen Forschungs-Standort in der Stadt eröffnen.

Auch in New York soll zunächst ein Mensch am Steuer sitzen, um bei Bedarf eingreifen zu können. Der Test im harten New Yorker Umfeld könnte aber einen großen Schritt hin zu komplett autonomen Robotertaxis in der Stadt bringen, die diverse Anbieter in wenigen Jahren auf die Straße bringen wollen. Die meisten Auto- und Technologiefirmen testen ihre selbstfahrenden Fahrzeuge auf den ruhigeren Straßen Kaliforniens.

Vogt im "Wall Street Journal"

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