Gribkowsky ist die Zelle zu klein

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Gerhard Gribkowsky

München - Der frühere Risikovorstand der Bayern LB, Gerhard Gribkowsky, hat Probleme: Seine Zelle in Stadelheim quillt vor Akten über!

Er sitzt sei 16 Monaten in Untersuchungshaft, ein halbes Jahr dauert bereits der Schmiergeld-Prozess gegen ihn. Inzwischen sind die Gerichtsakten auf fast 6000 Seiten angewachsen. „Auf sieben Quadratmetern ist das nicht lagerfähig“, klagt der Banker (54). Er benötige aber die Akten, da sein Laptop kaputtgegangen sei. Und eine Reparatur sei nicht möglich, so Gribkowsky: „Schraubenzieher sind in der JVA nicht erwünscht.“

Ärger gibt es im Prozess auch, weil beide Staatsanwälte innerhalb weniger Wochen in der bayerischen Justiz Karriere gemacht haben. Nun vertritt Oberstaatsanwalt Christoph Rodler die Anklage. Er musste sich erst in das äußerst komplizierte Verfahren einarbeiten.Gribkowskys Anwälte kritisieren, der fliegende Wechsel gefährde einen fairen Ablauf des Prozesses. Mit einem Antrag auf Aussetzung des Verfahrens scheiterten die Strafverteidiger allerdings. Vorsitzender Richter Peter Noll: „Das Gebot des fairen Verfahrens ist nicht berührt.“

tz

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