Griechenland kostet BayernLB Gewinn

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Vor allem in ihrem Kerngeschäft, der Unternehmensfinanzierung und dem Mittelstandsgeschäft, war die Bank im ersten Halbjahr gut unterwegs.

München - Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen und die Kosten für Bankenabgaben drücken auf den Gewinn der BayernLB.

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Vor Steuern verdiente die mit Milliarden gerettete Landesbank im zweiten Quartal dennoch rund 95 Millionen Euro und damit fast 70 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Bank am Montag in München mitteilte. Im ersten Halbjahr summiert sich das Ergebnis vor Steuern auf 244 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren es - auch dank Sondereffekten - noch 554 Millionen Euro.

Vor allem in ihrem Kerngeschäft, der Unternehmensfinanzierung und dem Mittelstandsgeschäft, war die Bank gut unterwegs. “Sechs Quartale in Folge mit schwarzen Zahlen zeigen, dass die BayernLB mit ihrer Neuausrichtung auf dem richtigen Weg ist“, sagte Vorstandschef Gerd Häusler der Mitteilung zufolge. Auch für das gesamte Jahr rechnet die Bank mit schwarzen Zahlen, allerdings unter den Werten des Vorjahres.

“Das operative Geschäft der Bank läuft rund, trotz aller Zuspitzungen an den Finanzmärkten und Staatsschuldenkrisen.“ Dabei wurde der Gewinn spürbar von Altlasten gedrückt. Für die Bankenabgabe in Ungarn und in Deutschland musste die BayernLB rund 88 Millionen Euro auf den Tisch legen, Währungsgeschäfte aus der Vergangenheit belasteten das Haus mit 78 Millionen Euro.

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Zudem wurde der Wert der noch verbliebenen griechischen Staatsanleihen um 79 Millionen Euro nach unten korrigiert. “Die sehr weitgehenden Wertkorrekturen auf den Restbestand an griechischen Staatsanleihen sowie die sehr hohe Bankenabgabe verlangsamen die Ertragserholung der Bank“, sagte Häusler. Die Trendwende sei dennoch geschafft.

dpa

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