Was haben Studenten damit zu tun?

Das sind Bayerns größte Stromverschwender

München - Die größten Stromverschwender in Bayern sind Erlangen, Passau und Regensburg. Und wie schneidet die Landeshauptstadt München ab?

Durchschnittlich verbrauchen die Deutschen jährlich 1858 Kilowatt Strom pro Person. Allerdings gibt es gewaltige, regionale Unterschiede: Ausgerechnet die Bürger in den fünf bayerischen Städten Erlangen, Passau, Regensburg, Fürth und Bamberg mit Werten zwischen 2257 kW/h und 2157 kW/h pro Einwohner sind die größten Stromverschwender. Am wenigsten Energie benötigen bundesweit die Erfurter mit 1451 kW/h. Immerhin kamen die Ingolstädter mit 1524 kW/h auf Platz 115. Das ergab eine Auswertung von 120 Städten des Produkt-, Energie- und Finanzdienstleistungsportals www.preisvergleich.de.

Als Grundlage wurden rund 120 000 stichprobenartig ausgewählte Stromverträge für den Zeitraum 2011 und 2012, die online abgeschlossen wurden, analysiert. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Haushaltsgrößen, wurde aufgrund der Vertragsangaben der Pro-Kopf-Stromverbrauch pro Stadt ermittelt. Die Ergebnisse klassifizieren sich in drei Gruppen: Stromsparer verbrauchen zehn Prozent weniger als der Durchschnitt. Stromverschwender liegen um zehn Prozent darüber. Die normalen Stromverbraucher siedeln sich dazwischen an.

Welche Gründe haben die Unterschiede? Anette Kröning von preisvergleich.de zur tz: „Es fällt auf, dass in Städten mit einer hohen Studentendichte - wie Erlangen - tendenziell mehr Strom verbraucht wird. Sie lassen häufig ihre Geräte gerne an und achten weniger auf ein sparsames Nutzerverhalten. Außerdem sind sie auch häufiger zu Hause, als in klassischen Arbeiterstädten.

di

Rubriklistenbild: © dpa-mm

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