"Handelsblatt": Hypo Real Estate weiter mit Verlusten

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Neue Verluste bei der Hypo Real Estate?

München - Der vor der Übernahme durch den Bund stehende Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) hat weiter große Probleme.

Im ersten Quartal seien erneut Verluste von etwa 500 Millionen Euro aufgelaufen, berichtete das Handelsblatt (Montag) unter Berufung auf Finanzkreise. Das greife das Eigenkapital weiter an.

Die Kernkapitalquote sei bereits unter die vorgeschriebenen vier Prozent gesunken. Die Bank werde nur wegen der bevorstehenden Rettung durch den Bund nicht geschlossen. Die HRE will am Dienstag ihre Quartalszahlen vorlegen.

Vorstandschef Axel Wieandt hatte bereits angekündigt, dass der Konzern wohl in diesem und im nächsten Jahr noch rote Zahlen schreiben werde. An diesem Montag läuft um Mitternacht die Annahmefrist für das Übernahmeangebot des Bundes ab. Vor allem angesichts der Auseinandersetzung mit dem Großaktionär J.C. Flowers wäre es für den Bund hilfreich, wenn er auf der Hauptversammlung am 2. Juni die Mehrheit der Anteile kontrolliert.

Ob dies aber gelingt, wurde in Branchenkreisen noch angezweifelt. Viele Hedge-Fonds halten nach Informationen aus Finanzkreisen kleine Aktienpakete von zwei bis fünf Prozent. Sie seien bereit, bis zu letzten Minute zu pokern, berichtete ein Insider dem “Handelsblatt“.

dpa

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