Air Berlin: Normalbetrieb im Laufe des Tages

Berlin - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, Air Berlin, will im Laufe des Tages zum normalen Betrieb zurückkehren. Das sagte Vorstandschef Joachim Hunold am Dienstag im Deutschlandfunk.

Lesen Sie auch:

Nach DLR-Testflug: "Es gibt die Wolke wirklich"

Sichtflüge wieder erlaubt - Flugverbot aber verlängert

Vulkanasche: Feinstaubwerte drastisch erhöht

Lufthansa holt 15.000 Urlauber zurück

Fragen und Antworten zum Flugverbot

Asche: NATO-Jet bei Testflug beschädigt

Vulkanaktivität auf Island nimmt ab

Luftraum bis Dienstag gesperrt - heftige Kritik

EU-Hilfen für Airlines in Sicht

Kippt jetzt das Nachtflugverbot?

Ramsauer verteidigt Flugverbot

Mit geringfügigen Verspätungen hätten am Morgen fast alle Flüge abgehoben. “Wir gehen davon aus, dass wir im Laufe des Tages zu einem Normalbetrieb zurückkehren werden.“ Die Sicherheit sei “jederzeit gegeben“. In den nächsten zwei bis drei Tagen würden alle gestrandeten Passagiere an ihrem Zielort sein, sagte Hunold. Er forderte, das Nachtflugverbot für eine Übergangszeit aufzuheben. Kritik übte dagegen das Vorstandsmitglied der Pilotenvereinigung Cockpit, Jörg Handwerg. Er sagte dem Sender: “Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen.“ An der wissenschaftlichen Einschätzung der Gefährlichkeit der Vulkan-Aschewolken habe sich nichts geändert. “Man hat nur eine juristische Winkelkonstruktion gesucht, um die Flugzeuge in die Luft zu bringen. An der Sicherheit hat sich aus unserer Sicht nichts geändert.“

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Tief unten im Eyjafjalla-Gletscher brodelt der Vulkan, der uns seit Tagen Asche nach Europa schickt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Weil der Vulkan so weit unten im Gletscher liegt, kühlt seine Lava so schnell ab und wird zu Staub, den er dann hinaus in die Athmosphäre schleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Das ist das Besondere am Eyjafjalla-Vulkan. Wäre der Gletscher nicht, würde die Lava nicht so schnell kalt und könnte abfließen. Stattdessen wird sie in Nanopartikel in die Luft geschleudert. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Lava und Staub aus dem Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke ist bis zu elf Kilometer in den Himmel geschossen. Inzwischen ist der Eyjafjalla schwächer geworden und schleudert seine Asche nicht mehr so weit in die Luft. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Rauch- und Ascheschwaden über Island. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Aus der Luft: Die Aschewolke, die der Eyjafjalla ausspuckt. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Die Aschewolke über Europa. Wenn Das stabile Hochdruckgebiet über Deutschland sich verzieht und sich die Wetterlage ändert, kann auch die Asche woanders hintreiben. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Wissenschaftler sind ganz nah dran am Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
Satellitenbild: Die Aschewolke über Europa... © dpa
Satellitenbilder: Vulkan und Aschewolke von oben
... Deutschland liegt mitten drin im Aschefeld. © dpa

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Kunden müssen bald mehr bezahlen: Sparkasse dreht an der Gebührenschraube
Kunden müssen bald mehr bezahlen: Sparkasse dreht an der Gebührenschraube
Aldi: Eine Frau erlebt eine böse Überraschung mit Fotobuch
Aldi: Eine Frau erlebt eine böse Überraschung mit Fotobuch
Bertelsmann geht bei Call-Centern mit Marokkanern zusammen
Bertelsmann geht bei Call-Centern mit Marokkanern zusammen
Zusatzzahlungen bei Flügen nehmen zu
Zusatzzahlungen bei Flügen nehmen zu

Kommentare