So entwickelt sich die deutsche Wirtschaft

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Der Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), Thomas Straubhaar

Berlin - Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) erwartet in Deutschland dieses Jahr nunmehr ein Prozent Wachstum.

Das Institut korrigierte am Montag seine Wachstumsprognose aus dem März um ein halbes Prozent nach oben und begründete dies mit dem unerwartet deutlichen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im ersten Quartal. Für 2013 prognostiziert das HWWI weiter 1,5 Prozent Wachstum.

Die robuste Binnennachfrage und die Nachfrage aus Ländern außerhalb der Eurozone stützten die deutsche Konjunktur, erklärte das HWWI. Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt werde sich dennoch kaum fortsetzen, es sei dort aber auch nicht mit einer Verschlechterung zu rechnen. Die Prognose geht vom Fortbestand der Eurozone aus. Die Risiken für eine ungünstigere Entwicklung blieben angesichts der Turbulenzen in der Eurozone jedoch erheblich, betonte das Institut.

dapd

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