Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Steigende Inflation

Ifo-Institut erwartet fortgesetzten Aufschwung

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Das Jahr 2016 geht mit guten Prognosen vom Ifo-Institut zu Ende. Foto: Christian Charisius

Weiteres Wachstum, noch mehr Arbeitsplätze. Trotz großer Unsicherheiten und steigender Ölpreise sind die Konjunkturforscher optimistisch. Sie meinen auch: Das Leben wird teurer werden.

Berlin (dpa) - Das Ifo-Institut rechnet weiter mit moderatem Wachstum in Deutschland in den kommenden beiden Jahren. 2017 dürfte das Bruttoinlandsprodukt real um 1,5 Prozent steigen, 2018 dann um 1,7 Prozent, so die in Berlin vorgelegte Prognose.

Die Ökonomen aus München sind damit etwas optimistischer als ihre Berliner Kollegen vom Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), die Wachstumsraten von 1,2 Prozent (2017) und 1,6 Prozent (2018) erwarten.

"Alle Anzeichen deuten auf ein viertes Quartal 2016, das stärker ist als bislang gedacht; diesen Schwung nehmen wir mit ins neue Jahr", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Prognose sei aber mit außerordentlich hohen Risiken behaftet: Das britische Votum für einen EU-Austritt des Landes, der Wahlsieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl und die gescheiterten Verfassungsreform in Italien könnten weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft und Deutschland haben.

Obwohl die Flüchtlinge nach und nach auf dem Arbeitsmarkt kommen, bleibt die Zahl der Arbeitslosen nach der Vorhersage stabil bei 2,7 Millionen Euro, die Quote bei 6,1 Prozent. Bis 2018 steige die Zahl der Erwerbstätigen von 43,5 Millionen in diesem Jahr auf 44,2 Millionen.

Die Zeit geringer Preissteigerungen ist aus Sicht des Instituts indes vorbei - hauptsächlich wegen der anziehenden Ölpreise. Von 0,5 Prozent in diesem Jahr steige die jährliche Teuerung im nächsten Jahr auf 1,5 Prozent, 2018 auf 1,7 Prozent.

Pressemitteilung

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