IG Metall verteidigt Lohnforderung

+
Stahlkocher des ArcelorMittal-Stahlwerkes in Bremen. Foto: Ingo Wagner/Archiv

Berlin (dpa) - IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat erneut die Tarifforderungen seiner Gewerkschaft verteidigt. "Die wirtschaftliche Situation in den Branchen der Metall- und Elektroindustrie ist stabil und die Aussichten für 2016 sind gut", sagte Hofmann der Funke Mediengruppe.

Die IG Metall will in den anstehenden Tarifrunde Lohnsteigerungen von 4,5 bis 5 Prozent durchsetzen. Das sei "von den Unternehmen finanzierbar und sichert den Beschäftigten einen fairen und verdienten Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung". Zudem stärke ein spürbares Lohnplus auch die Binnennachfrage.

Angesichts dieser und anderer Lohnforderungen in den kommenden Tarifrunden warnten die Arbeitgeber vor aus ihrer Sicht überhöhten Abschlüssen. "In der derzeitigen schwierigen konjunkturellen Phase gibt es nicht viel zu verteilen. Daher rate ich zur Zurückhaltung", sagte der Präsident der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, den Blättern. "Wir dürfen die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nicht aus dem Blick verlieren", sagte Kramer. Die Metall-Arbeitgeber hatten die Forderung der IG Metall bereits kritisiert.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Audi-Chef Stadler in U-Haft genommen - Nachfolge soll feststehen
Audi-Chef Stadler in U-Haft genommen - Nachfolge soll feststehen
Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
„Von dem Verzehr wird dringend abgeraten“: Riesiger Rückruf bei Aldi, Penny und Kaufland
„Von dem Verzehr wird dringend abgeraten“: Riesiger Rückruf bei Aldi, Penny und Kaufland
Rückruf wegen Gesundheits-Gefahr: Tiefkühl-Riese Iglo warnt vor mehreren Produkten
Rückruf wegen Gesundheits-Gefahr: Tiefkühl-Riese Iglo warnt vor mehreren Produkten

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.