In Niedersachsen und bei VW

Tarifverhandlungen: IG Metall lässt die Muskeln spielen

Ein Mitarbeiter arbeitet im Wolfsburger VW-Werk an einem VW Golf VII. Foto: Jochen Lübke/Archiv
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Ein Mitarbeiter arbeitet im Wolfsburger VW-Werk an einem VW Golf VII.

Hannover - Niedersachsens IG Metall lässt noch vor dem Start der Tarifverhandlungen Ende Januar kräftig die Muskeln spielen und droht bereits mit Warnstreiks in der Schlüsselbranche.

"Wir erwarten von den Arbeitgebern, dass spätestens zur zweiten Runde am 28. Januar ein Angebot auf dem Tisch liegt", sagte IG-Metall-Bezirkschef Hartmut Meine in Hannover und verwies auf die zum 29. Januar auslaufende Friedenspflicht. Gesprächsauftakt im Tarifgebiet Niedersachsen ist der 19. Januar - fünf Tage nach den bundesweit ersten Terminen.

Meine kündigte an, in den parallel anlaufenden Verhandlungen im VW-Haustarif auch Druck machen zu können, obwohl die Friedenspflicht dort erst im März endet. "Unsere Kollegen sind sehr aktiv auch in Zeiten der Friedenspflicht." Damit spielte Meine etwa auf denkbare Aufrufe zu Informationsversammlungen während der Schichten an.

Insgesamt vertritt Meine fast 240 000 Mitarbeiter, darunter 115 000 Mitarbeiter im VW-Haustarif. Für sie soll es - so wie bundesweit - 5,5 Prozent mehr Geld geben plus Zugeständnisse für Alters- und Bildungsteilzeit. Im VW-Haustarif besteht der Forderungsdreiklang aus 5,5 Prozent mehr Geld, Ausbildungsplatzgarantie und einem "Zukunftsplan gute Arbeit".

Pressemitteilung zu Meines Forderungen

Metaller-Verdienste nach Bundesländern

dpa

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