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Investorensuche für Modehauskette Wöhrl geht in entscheidende Phase

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Modekaufhaus Wöhrl

Nürnberg - Die verschuldete Modekette Wöhrl will in Eigenregie wieder auf die Beine kommen. Dafür braucht sie einen Investor. Die wichtige Entscheidungsphase hat nun begonnen.

Die Suche nach einem kapitalstarken Investor für die angeschlagene Nürnberger Modehauskette Wöhrl geht in die entscheidende Phase. Am Montagabend wollte der Gläubigerausschuss zusammentreten; dabei würden wahrscheinlich auch die Konzepte interessierter Investoren beraten, berichtete ein Wöhrl-Sprecher. An der Sitzung des Ausschusses sollten unter anderem ein Vertreter der Banken, der Anleihegläubiger und der Lieferanten teilnehmen.

Für diesen Dienstag sei schließlich eine Gläubigerversammlung vor dem Nürnberger Insolvenzgericht geplant, an der alle Gläubiger teilnehmen könnten. Ob dort bereits über den Investor entschieden werde, sei noch unklar, sagte der Wöhrl-Sprecher.

Modehauskette will sich selbst retten

Die verschuldete Modehauskette soll im Rahmen einer sogenannten Insolvenz in Eigenregie wieder auf Kurs gebracht werden. Das geht nicht ohne einen Investor. Einen entsprechenden Antrag hatten Anfang Dezember sowohl die Wöhrl AG als auch deren Tochtergesellschaft Rudolf Wöhrl gestellt. Zur Sanierung der Modehauskette hatte der Insolvenzvorstand damit begonnen, unter anderem 4 seiner 34 Filialen schließen. Davon waren 146 der rund 2000 Mitarbeiter betroffen. Einige hätten inzwischen eine Stelle in anderen Filialen gefunden.

dpa/lby

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