iPhone: Apple legt Sammelklage bei

New York - Apple hat eine US-Sammelklage im Zusammenhang mit Empfangsproblemen bei seinem iPhone 4 beigelegt.

Die Kunden sollen jeweils 15 Dollar oder eine kostenlose iPhone-Hülle bekommen. Die Sammelklage gelte rein rechnerisch für 25 Millionen Betroffene, sagte Anwalt Ira Rothken dem Online-Dienst CNET am Wochenende. Apple sprach allerdings von einer “geringen Anzahl von Kunden“, die die ursprünglich angebotene kostenlose Hülle abgelehnt hätten. Mit fast 100 Milliarden Dollar an Bargeldreserven wäre der Betrag für Apple kein großes Problem.

Die auch als “Antennagate“ bekanntgewordene Angelegenheit geht auf den Start des iPhone 4 im Sommer 2010 zurück. Apple griff bei dem Telefon zu einem ungewöhnlichen Design: Die Antennen sind nicht unter einer Plastikabdeckung versteckt, sondern bilden den äußeren Metallrahmen des Geräts. Nach Erscheinen des Handys beschwerten sich viele US-Kunden über Empfangsprobleme und abbrechende Telefonate.

Kritiker argumentierten, das liege am Kontakt zwischen Hand und Antenne beim Telefonieren. In Europa mit besseren Mobilfunknetzen als in den USA gab es deutlich weniger Beschwerden. Apple bot Kunden nach mehrwöchigem Schweigen zwar eine kostenlose Hülle an, verneinte aber einen Konstruktionsfehler. Auch beim neuen iPhone 4S enthält der Metallrahmen die Antennen, sie wurden jedoch etwas überarbeitet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Audi-Chef Stadler in U-Haft genommen - Nachfolge soll feststehen
Audi-Chef Stadler in U-Haft genommen - Nachfolge soll feststehen
Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Rewes WM-Tweet geht voll nach hinten los - Supermarkt-Kette löscht ihn zerknirscht wieder
Rewes WM-Tweet geht voll nach hinten los - Supermarkt-Kette löscht ihn zerknirscht wieder
Lidl postet scheinbar harmlosen Witz  - und verprellt damit zahlreiche Kunden
Lidl postet scheinbar harmlosen Witz  - und verprellt damit zahlreiche Kunden

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.