Namensstreit

Käfer gegen Kaefer - Zwei Unternehmen einigen sich

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München/Sohren - Das Münchner Unternehmen Feinkost Käfer und das fast 100 Jahre alte Porzellanhaus Kaefer in Sohren im Hunsrück haben sich in einem Namensstreit geeinigt.

Die Inhaberin des Porzellanhauses, Hildegard Kaefer, sagte am Freitag der Deutschen Presse-Agentur: „Gott sei gedankt.“ Feinkost Kaefer habe zuvor in einer einstweiligen Verfügung eine Strafe von bis zu 250 000 Euro oder bis zu sechs Monate Gefängnis angedroht, wenn das Sohrener Haushaltswarengeschäft nicht den Namen seines Onlineshops www.kaefer-shop.de ändere.

Feinkost Kaefer bestätigte die Einigung. In einer gemeinsamen Erklärung beider Unternehmen heißt es, sie hätten „ihre markenrechtliche Auseinandersetzung einvernehmlich beigelegt“. Künftig bestehe mit den Internetseiten www.kaefer-sohren.com und www.feinkost-kaefer.de keine Gefahr der Verwechslung mehr. Über Details wurde Stillschweigen vereinbart.

Hildegard Kaefer sagte, nicht die beauftragten Anwälte, sondern ihre Telefonate mit Clarissa Käfer von Feinkost Käfer hätten „von Frau zu Frau“ zur Einigung geführt. Die Schlagzeilen in dem Fall hätten dazu beigetragen. Eine Sprecherin von Feinkost Käfer bestätigte die Gespräche von Kaefer und Käfer, sagte aber zur Einigung: „Mit medialem Druck hatte das sicher nichts zu tun.“

dpa

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