Verspätungen auf der Stammstrecke - aus zwei Gründen

Verspätungen auf der Stammstrecke - aus zwei Gründen

Käufer von GM-Tochter Saab macht Rückzug

Stockholm - Das skandinavische Automobilunternehmen Koenigsegg will die General-Motors-Tochter Saab nicht mehr kaufen.

Der Verkauf der strauchelnden General-Motors-Tochter Saab ist gescheitert. Der skandinavische Sportwagenbauer Koenigsegg hat das Kaufangebot für den defizitären schwedischen Hersteller Saab zurückgezogen, wie das Unternehmen am Dienstag in Stockholm mitteilte.

GM-Chef Fritz Henderson erklärte in Detroit, der Autokonzern bedauere die Entscheidung. Über die weitere Zukunft von Saab werde GM nun in den nächsten Tagen entscheiden. Der Konzern hatte zuvor angekündigt, Saab entweder verkaufen oder schließen zu wollen.

Saab befindet sich seit dem 20. Februar in Insolvenz. Die Übernahme von Saab durch Koenigsegg hätte auch die deutsche Marke Opel berührt. Nach der ursprünglichen Vereinbarung sollte der Saab 9-5 künftig nicht wie ursprünglich vereinbart im Opel-Stammwerk Rüsselsheim, sondern im Saab-Werk im schwedischen Trollhättan gebaut werden.

Koenigsegg ist ein kleiner Hersteller von exklusiven und teuren Supersportwagen. Gegründet wurde das Unternehmen 1994 von dem Geschäftsmann Christian von Koenigsegg. Derzeit beschäftigt es 45 Vollzeitkräfte.

AP

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

IWF sieht Wirtschaftswachstum in Europa auf Kurs
IWF sieht Wirtschaftswachstum in Europa auf Kurs
Lampenhersteller Ledvance streicht nach Übernahme 1300 Jobs
Lampenhersteller Ledvance streicht nach Übernahme 1300 Jobs
ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung
ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung
Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt
Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt

Kommentare