Kreditlinien: Quelle bangt 

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Quelle samt seinen Mitarbeitern zittert.

Nürnberg/Fürth - Um die Fortführung seiner Kreditlinien über rund 300 Millionen Euro bangt das insolvente Versandunternehmen Quelle. Die Frist läuft am Mittwoch, 24 Uhr aus.

Bis dahin müssen sich der Insolvenzverwalter und die Kreditinstitute über die weitere Finanzierung geeinigt haben. Das bestätigte eine Sprecherin der Valovis Bank (Essen).

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“Wir haben Bereitschaft signalisiert“, sagte die Sprecherin. Jedoch müssten die weiteren beteiligten Geldinstitute, die Commerzbank und die BayernLB, im gleichen Rang haften. Der Sprecher des Insolvenzverwalters sagte: “Die Gespräche laufen konstruktiv.“ Es gehe noch um die interne Risikoverteilung zwischen den Banken.

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Die Valovis Bank als Hausbank von Quelle hatte dem Versandunternehmen nach der Insolvenzanmeldung den Geldhahn zugedreht und Quelle damit in existenzielle Not gebracht. Erst nach Zusage eines staatlichen Massekredits wurde die Finanzierung wieder aufgenommen. Allerdings seien die Konditionen überhöht, hatte Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg Mitte August in Nürnberg beklagt und deutlich gemacht, dass die Banken ihre Forderungen reduzieren müssten.

Görg will bei Quelle rund 3700 der 10 500 Stellen streichen. Allein bis Ende September werden nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bundesweit 3200 Beschäftigte ihre Kündigung erhalten. Die Gewerkschaft fordert gemeinsam mit den Betriebsräten die Einrichtung einer Transfergesellschaft. Da die Eigenmittel des Insolvenzverwalters nicht ausreichten, bräuchten die Beschäftigten Unterstützung durch Fördermittel aus den verschiedenen Bundesländern, erklärte Verdi am Mittwoch.

dpa

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