Ermittlungen wegen betrügerischer Software

Nach Kurssturz: Renault bestätigt Durchsuchungen

Nach einem ersten Bericht über die Durchsuchungen waren die Aktienwerte des französischen Autoherstellers um fast 20 Prozent eingebrochen. Foto: Patrick Seeger
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Nach einem ersten Bericht über die Durchsuchungen waren die Aktienwerte des französischen Autoherstellers um fast 20 Prozent eingebrochen.

Paris - Der französische Autohersteller Renault hat Durchsuchungen an einigen seiner Standorte bestätigt. Es geht bei der Aktion der Ermittler um betrügerische Software, wie sie beim VW-Skandal im Mittelpunkt steht.

Das Unternehmen arbeite vollständig mit der Antibetrugs- und Wettbewerbsbehörde DGCCRF des Wirtschaftsministeriums sowie dem Umweltministerium zusammen, hieß es in einer Mitteilung bestätigt.

Bei ersten Tests einer vom Umweltministerium eingesetzten Kommission sei keine betrügerische Software in Renault-Fahrzeugen gefunden worden, betonte das Unternehmen. Volkswagen hatte mit Hilfe einer Software Abgastests bei Dieselfahrzeugen manipuliert.

Unabhängig davon ermittle die Behörde des Wirtschaftsministerium. Von diesen Untersuchungen erwartet das Unternehmen sich aber eine Bestätigung der vorherigen Ergebnisse.

Nach einem ersten Bericht über die Durchsuchungen waren die Aktienwerte des französischen Autoherstellers um fast 20 Prozent eingebrochen. Später erholte sich der Kurs. Auch die Werte von Mitbewerber PSA Peugeot Citroën waren zeitweise betroffen.

dpa

Mitteilung Renault, Frz.

Kursverlauf Renault

Kursverlauf Peugeot

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