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Lokführer streiken wieder in Ostdeutschland

Berlin/Halle - Die Lokführergewerkschaft GDL setzt im Tarifkonflikt mit den Konkurrenten der Deutschen Bahn ihren Arbeitskampf fort.

Am Montagmorgen rief sie ihre Mitglieder beim Harz-Elbe-Expresses (HEX) in Sachsen-Anhalt und bei der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) in Berlin und Brandenburg zum Ausstand auf. Fahrgäste müssen sich in allen drei Bundesländern auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Das Ende der Streiks blieb zunächst offen. Ziel des Ausstands sei es, die Unternehmen wieder an den Verhandlungstisch zu bekommen, hieß es in GDL-Erklärungen.

Die Gewerkschaft will eine einheitliche Bezahlung aller 26 000 Lokführer in Deutschland - und zwar auf dem hohen Niveau des Marktführers Deutsche Bahn (DB) - durchsetzen. Nach GDL-Angaben gelte dies schon für neun von zehn Lokführern. In Sachsen-Anhalt hatten die HEX-Lokführer schon in der vergangenen Woche mehrmals die Arbeit bei dem Tochterunternehmen der Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt (VVSA) niedergelegt. Erst in der Nacht zum Samstag hatte die Gewerkschaft ihren letzten Streik in Berlin und Brandenburg bei der ODEG nach 48 Stunden beendet.

dpa

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