Lufthansa: Schlichtung für Kabinenpersonal kommt nicht voran

Die Rentenfragen gehören zum weit umfangreicheren Themenkatalog einer Urabstimmung unter den rund 20 000 UFO-Mitgliedern, die an diesem Wochenende ausläuft. Foto: Boris Roessler
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Die Rentenfragen gehören zum weit umfangreicheren Themenkatalog einer Urabstimmung unter den rund 20 000 UFO-Mitgliedern, die an diesem Wochenende ausläuft. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main - Die geplante Schlichtung im Tarifkonflikt von rund 19 000 Flugbegleitern der Lufthansa kommt nicht voran. Das Unternehmen und die Kabinen-Gewerkschaft Ufo haben sich noch nicht auf einen Schlichter geeinigt, wie beide Seiten auf Nachfrage erklärten.

Man habe mit einigen Experten gesprochen, aber noch keine Entscheidung getroffen, sagte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies. Seine Gewerkschaft hatte vor zwei Wochen die Verhandlungen zu Fragen der betrieblichen Altersversorgung und der Übergangsrenten für gescheitert erklärt, aber einer sofortigen Schlichtung zugestimmt.

Die Rentenfragen gehören zum weit umfangreicheren Themenkatalog einer Urabstimmung unter den rund 20 000 UFO-Mitgliedern, die an diesem Wochenende ausläuft. Ufo will das Ergebnis am Montag veröffentlichen. Mit dem Votum will sich die Tarifkommission die Möglichkeit zu Streiks bei der Lufthansa geben lassen.

Ein Arbeitskampf stehe aber nicht unmittelbar bevor, sagte Baublies. Man sei nach erfolgreichen Personalversammlungen in intensiven Gesprächen mit der Lufthansa-Führung. Die Lufthansa betonte, dass neben der Schlichtung auch die Gespräche zur "Agenda Kabine" fortgeführt würden. "Eine unmittelbare Streikgefahr kann ich nicht erkennen", sagte ein Unternehmenssprecher.

dpa

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