Luftverkehr normalisiert sich nach Warnstreiks wieder

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Die Arbeitgeber kritisierten die Warnstreiks als unverhältnismäßig. Foto: Ole Spata

Stuttgart (dpa) - Die Lage am Stuttgarter Flughafen hat sich am Morgen nach dem 24-stündigen Warnstreik des Sicherheitspersonals normalisiert. Es gebe keine Verspätungen, sagte ein Airportsprecher.

Um Mitternacht hatten die Luftsicherheitsassistenten ihren Ausstand wegen der Forderung nach höheren Löhnen wie auch ihre Kollegen in Hamburg und Hannover beendet. Rund 30 Flüge von und nach Stuttgart fielen aus, es kam zu stundenlangen Wartezeiten. Etwa 12 000 abfliegende Passagiere waren betroffen.

In Hamburg, wo noch deutlich mehr Reisende auf ihre Flüge warteteten, hatte zwischenzeitlich die Polizei die Flughafeneingänge wegen Überfüllung abgeriegelt. Der Flughafen stellte sich nach den Worten einer Sprecherin für Dienstag auf mehr Passagiere ein, etwa wegen Umbuchungen auf die nächstmögliche Maschine. Die Gewerkschaft Verdi plant im festgefahrenen Tarifkonflikt zunächst keine weiteren Warnstreiks.

Die Dienstleistungsgewerkschaft wollte mit der Aktion den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, um im Tarifkonflikt in der Sicherheitsbranche eine bessere Bezahlung zu erreichen. Die Arbeitgeber kritisierten die Warnstreiks als unverhältnismäßig.

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