Magazin "Focus" will massiv Stellen abbauen

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Das Nachrichtenmagazin “Focus“ will der Medienkrise mit einem massiven Stellenabbau begegnen. Hier: Chefredakteur Helmut Markwort.

München - Das Nachrichtenmagazin “Focus“ will der Medienkrise mit einem massiven Stellenabbau begegnen. Insgesamt seien 280 Abfindungs-Angebote an Mitarbeiter aus Redaktion und Verlag.

Das teilte ein Konzernsprecher des Burda- Verlages in München mit und bestätigte damit Meldungen der Online- Branchendienste “werben und verkaufen“ (w&v) sowie “kress“. Hubert Burda Media reagiere damit auf die allgemeine Medienkrise und die damit verbundenen starken Anzeigenrückgänge. Die Entscheidung zum Personalabbau, die habe der Burda-Vorstand gefällt. Nicht betroffen sind demnach die 40 Mitarbeiter von “Focus Money“ und “Focus Schule“. Dem Vernehmen nach ist ein Abbau von 40 bis 50 Stellen geplant.

Focus-Verlagschef Frank-Michael Müller und der scheidende Gründungs- Chefredakteur Helmut Markwort hatten sich mit einem Schreiben an die Mitarbeiter gewandt. Nach Angaben von “kress und “w&v“ verwiesen sie darin auf den wegen der Krise sinkenden Umfang des Nachrichtenmagazins. Das Abfindungsmodell enthalte für freiwillig Ausscheidende zwischen 40 und 60 einen Sockelbetrag von 15 000 Euro und eine zusätzlichen Abfindung nach der Formel Monatsgehalt mal 0,75 mal Betriebszugehörigkeit, sei teils aber gedeckelt. Das Angebot sei bis zum 31. Juli befristet. Wer schon bis zum Ende dieses Monats unterschreibe, könne 3,5 Monatsgehälter zusätzlich kassieren. 

dpa 

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