Modekonzern in schwierigen Zeiten

Hugo Boss: Gewinn bricht ein - auch wegen Terrorgefahr

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Hohe Ausgaben für Ladenschließungen belasten die Bilanz des Modeunternehmens Hugo Boss. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Metzingen - Der Modekonzern Hugo Boss dürfte schwierige Monate hinter sich haben. Ein Grund ist auch die gestiegene Terrorgefahr.

Am Freitag legt Hugo Boss seine Quartalsbilanz vor. Analysten rechnen damit, dass sich der Konzerngewinn im zweiten Vierteljahr halbiert hat. Auch der Umsatz dürfte den Schätzungen zufolge sinken. Kostspielige Wechsel in der Vorstandsetage und Ausgaben für Ladenschließungen dürften nach Einschätzung demnach auf dem Gewinn lasten.

Die Zahl asiatischer Touristen, die nach Europa oder Amerika kommen um teure Markenartikel zu kaufen, ist zudem seit einiger Zeit rückläufig. Die Angst vor Terroranschlägen hat der Reiselust aktuell einen zusätzlichen Dämpfer verpasst.

Hugo Boss war unter anderem sein rasantes Expansionstempo zum Verhängnis geworden. Im Januar musste das Management dann eine heftige Gewinnwarnung aussprechen. Vom alten Führungstrio ist nur noch der frühere Finanzchef Mark Langer übrig, der inzwischen den Posten des Vorstandschefs übernommen hat.

dpa

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