Überraschung: GM will Opel angeblich behalten

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sitzt am 17.09.2009 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main in einem Opel Astra. Angeblich will der US-Autokonzern General Motors Opel jetzt doch nicht verkaufen.

Berlin - Nach Monaten der Verhandlungen, des Bangens und des Feilschens jetzt die große Überraschung: Angeblich will der US-Konzern General Motors Opel doch nicht verkaufen.

Um den Verkauf der europäischen Opelwerke an das Konsortium von Magna und der russischen Sherbank ranken sich seit Freitag Nachmittag neue Spekulationen. SpiegelOnline meldet, wichtige Vorstandsmitglieder von GM seien gegen den Verkauf. Die Entscheidung soll am 3. November fallen.

Regierung: Kein Hinweis auf Scheitern von Opel-Verkauf

Die Bundesregierung hat keine Anzeichen für ein Scheitern des Opel-Verkaufs an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna. Über einen Kurswechsel beim Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) sei nichts bekannt, hieß es in Berliner Regierungskreisen. Ein Bericht des Magazins “Der Spiegel“ enthalte nichts Neues.

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Opel-Verkauf: GM hat Bedenken

Seit langem ist bekannt, dass es im GM-Verwaltungsrat ein Lager gibt, das Opel als “Plan B“ lieber unter dem eigenen Konzerndach sanieren würde. Die GM-Spitze entschied sich im September aber für das Konsortium Magna/Sberbank. Das Vertragswerk solle am 3. November vom Verwaltungsrat gebilligt werden, schrieb GM- Chefunterhändler John Smith am Freitag in seinem Internet-Blog.

dpa/mol

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