Merkel: Arbeitsagentur prüft Hilfen für Quelle-Mitarbeiter

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Angela Merkel setzt auf ein Hilfsangebot der Arbeitsagenturen für Quelle-Mitarbeiter.

Berlin - Nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) können die Beschäftigten des Versandhauses Quelle auf ein Hilfsangebot der Arbeitsagenturen hoffen.

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Merkel erwarte, dass die Bundesagentur für Arbeit prüfe, wie den Beschäftigten mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten geholfen werden könne, sagte Vize- Regierungssprecher Thomas Steg am Mittwoch in Berlin. So könne es zum Beispiel Übergangsgesellschaften geben. Die Kanzlerin mache aber keine Vorgaben.

Der Quelle-Katalog: Früher und heute

Quelle-Katalog: Früher und heute
Das Versandhaus Quelle wurde auch dank seiner Kataloge bekennt. Eine kleine Rückschau: Hier ein Quelle-Katalog von 1957. © Quelle
Quelle-Katalog: Früher und heute
Ein Katalog von 1981. © Quelle
Quelle-Katalog: Früher und heute
Trendig mit Pelz: 1966 © Quelle
Grelle Farben waren 1992 in. © 
Quelle-Katalog: Früher und heute
So sah der bunte Katalog 2002 aus. © Quelle
2004 war Claudia Schiffer auf dem Katalog. © 
Quelle-Katalog: Früher und heute
Der aktuelle Katalog. Er kann dank staatlicher Hilfe doch noch gedruckt werden. © Quelle

Auch Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ließ erklären, dass sich nach dem Quelle-Aus nun die Arbeitsagentur um die Mitarbeiter kümmern müsse. “Es ist bedauerlich, dass sich das Ergebnis nicht mehr abwenden ließ“, sagte Ministeriumssprecher Steffen Moritz. Rückwirkend müsse man aber sagen, dass die Regierung dem Unternehmen im Rahmen des Möglichen geholfen habe.

Bund, Bayern und Sachsen sind zuversichtlich, ihren Kredit von 50 Millionen Euro für den Druck des letzten Quelle-Winterkatalogs zurückzubekommen. Sie stehen auf der Liste der Gläubiger ganz oben. Es müsse jedoch abgewartet werden, was es an Insolvenzmasse gebe, sagte Moritz.

dpa

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