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Nestlé denkt über Verkauf des Wurstgeschäfts von Herta nach

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Nestle.

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé denkt über einen Verkauf seiner Wurstmarke Herta nach und will sich stattdessen stärker auf vegetarische Produkte konzentrieren.

Nestlé werde "diverse strategische" Möglichkeiten für die Wurstwaren von Herta prüfen, darunter auch eine Abspaltung der deutschen Tochtergesellschaft, teilte der Schweizer Konzern am Donnerstag anlässlich der Vorstellung seiner Jahreszahlen mit. Das sei eine weitere Etappe bei der Entwicklung des Nestlé-Angebots.

Der Lebensmittelkonzern will sich stattdessen stärker auf Produkte konzentrieren, die ein höheres Wachstum versprechen - darunter vegetarische Produkte und Kaffee. Vegetarische Lebensmittel seien deutlich "vielversprechender" als ein fleischhaltiges Angebot, erklärte Unternehmenschef Mark Schneider zur Begründung für die Überlegungen zu Herta. Folglich würde Nestlé die vegetarischen Angebote von Herta behalten wollen.

Nestlé vermeldete unterdessen einen Nettogewinn von 10,1 Milliarden Schweizer Franken (8,9 Milliarden Euro für das vergangene Jahr, das war ein sattes Plus von 41,6 Prozent. Der Umsatz legte um gut zwei Prozent auf 91,4 Milliarden Franken zu. Herta trug rund 680 Millionen Franken zum Umsatz des Konzerns bei.

afp

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