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No-Name-Produkte: Diese Marken stecken dahinter

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München - No-Name-Produkte liegen im Trend. Die Deutschen bücken sich gerne nach etwas schlichter verpackten Eigenmarken der Supermärkte oder gehen gleich zum Discounter. Die tz erklärt, was hinter diesen günstigen Produkten steckt.

Gibt es die Billigmarken nur beim Discounter?

Nein. Mittlerweile sind alle großen Supermarktketten auf den Zug aufgesprungen und haben selbst Eigenmarken entwickelt. Einige Markenhersteller bringen aber auch selbst günstigere Eigenmarken auf den Markt.

Ist die Qualität dieser Produkte schlechter?

Nein, bei Tests schneiden sie immer wieder gut ab. Zwar handelt es sich oft nicht um identische Produkte, sondern welche, die nach speziellen Produktions- und Rezepturvorgaben des Handels produziert werden – diese sind aber keinesfalls „minderwertig“.

Wie kommt dann der teils horrende Preisunterschied zustande?

Das hat mehrere Gründe. Zum einen stecken die Hersteller von Markenware jährlich 1,5 Milliarden Euro in die Entwicklung neuer Produkte – und in die Werbung. Dieses Geld sparen sich die No-Name-Marken, sie bieten Kopien von etablierten Produkten an und kommen mit einem schmalen Budget aus. Außerdem haben die großen Einzelhändler eine gigantische Marktmacht! „Eine Handvoll Unternehmen teilen sich heute 90 Prozent des Marktes“, schreibt Martina Schneider in ihrem Buch. Weil die Eigenmarken sich so gut verkaufen, sie aber nicht vom Lieferanten abhängig sind, sind viele Produzenten dazu bereit, dem Handel große Preisnachlässe zu gewähren.

Marc Kniepkamp

Welche Marke steckt hinter den No-Name-Produkten?

Welche Marke steckt hinter den No-Name-Produkten?

Mit dieser Liste können Sie bares Geld sparen! Immer mehr Hersteller von Markenartikeln beliefern auch die Discounter und die Eigenmarken der Supermärkte. Die Kunden bekommen also das gleiche Produkt – nur eben viel günstiger, als wenn sie zum Markenartikel greifen. In ihrem Buch Welche Marke steckt dahinter? (Südwest Verlag, 7,99 Euro, ISBN: 978-3-517- 08826-6) hat die Autorin Martina Schneider die Regale der Supermärkte nach Markenprodukten und ihren günstigen Wiedergängern durchforstet. Die tz zeigt einige Beispiele.

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