HSH Nordbank will Staatshilfen  zurückzahlen

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Die HSH Nordbank will sich von Staatshilfen abnabeln.

Hamburg - Die HSH Nordbank will Medienberichten zufolge nicht genutzte Garantien des staatlichen Rettungsfonds Soffin über 13 Milliarden Euro zurückzahlen.

 “Der Vertrag mit dem Soffin wird Ende des Jahres ablaufen, und wir werden ihn nicht erneuern“, sagte Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher dem “Handelsblatt“ (Montag). Der Soffin hatte der Bank ein Garantievolumen von 30 Milliarden Euro eingeräumt. Davon hat die HSH Nordbank bislang 17 Milliarden Euro in Anspruch genommen.

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Die Rückgabe der Garantien basiert auf einer besseren Liquiditätsausstattung. “Die Refinanzierung hat sich in den vergangenen Monaten deutlich stabilisiert. Wir konnten unsere Liquiditätskosten in diesem Jahr drastisch reduzieren“, sagte Nonnenmacher. Derzeit könne man sich über den Markt preiswerter refinanzieren als über den Soffin.

Die im Mai erfolgte Herabstufung der Bonität um zwei Stufen auf BBB+ durch die Ratingagentur Standard & Poor‘s habe weitaus geringere Auswirkungen gehabt als befürchtet. “Unsere Investoren wissen, dass die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg zur Bank stehen“, sagte Nonnenmacher. Die Bank erwartet in diesem Jahr einen Verlust von einer Milliarde Euro, 2010 soll der Verlust bei 700 Millionen Euro liegen, jeweils vor den Aufwendungen für die Bilanzgarantie in Höhe von zehn Milliarden Euro. Für 2011 rechnet Nonnenmacher mit einem dreistelligen Millionengewinn.

dpa

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