25,8 Milliarden Euro

Öffentliche Hand macht 2016 ordentlich Plus

Wiesbaden - Die öffentlichen Kassen haben 2016 weniger Plus gemacht als im Vorjahr, unter anderem wegen Rentenzuschüssen. Dennoch blieben 25,8 Milliarden Euro übrig.

Der Überschuss in den öffentlichen Kassen Deutschlands ist leicht geschrumpft. Die gute Konjunktur bescherte Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen 2016 unterm Strich zwar ein Plus in den Kassen von 25,8 Milliarden Euro. Das waren aber 3,4 Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag auf der Basis vorläufiger Zahlen berichtete. „Der Grund für den Rückgang war der auf 5,0 Milliarden Euro gesunkene Finanzierungsüberschuss des Bundes.“

Die Ausgaben des Bundes stiegen stärker (plus 6,3 Prozent) als die Einnahmen (plus 1,6 Prozent). Dieser habe unter anderem höhere Zuschüsse zu den Sozialfonds und der Rentenversicherung bezahlt, die Investitionen in Straßen und Schienen erhöht sowie mehr Geld für humanitäre Hilfsmaßnahmen ausgegeben als im Jahr zuvor, berichteten die Statistiker. Bei den anderen Gebietskörperschaften und der Sozialversicherung wuchs dagegen der Überschuss in den Kassen.

Vor allem steigende Steuern und andere Abgaben ließen die Einnahmen der öffentlichen Kern- und Extrahaushalte insgesamt um 3,8 Prozent auf 1,35 Billionen Euro steigen. Die öffentlichen Ausgaben kletterten um 4,2 Prozent auf fast 1,33 Billionen Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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