Ölpreise bewegen sich kaum

+
Momentan liegt das weltweite Angebot an Rohöl immer noch deutlich über der Nachfrage. Foto: epa/Archiv

Singapur (dpa) - Die Ölpreise haben sich kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 49,41 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Montag.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um acht Cent auf 46,34 Dollar. Am Markt war von einem impulslosen Handel die Rede. Einige Analysten wie die Experten von der Commerzbank sprechen seit längerem von einem "orientierungslosen" Marktgeschehen.

Ausschlaggebend ist, dass es derzeit sowohl Gründe für steigende als auch für fallende Ölpreise gibt. So liegt das weltweite Angebot an Rohöl immer noch deutlich über der Nachfrage. Andererseits zeichnet sich ab, dass die US-Schieferölindustrie zunehmend unter den geringen Ölpreisen leidet. Das spricht für eine künftig geringere Förderung und damit für steigende Preise.

auch interessant

Meistgelesen

Palm-Öl-Gebrauch bei Nutella: So reagiert Ferrero
Palm-Öl-Gebrauch bei Nutella: So reagiert Ferrero
US-Behörden: Fiat hat Abgaswerte manipuliert
US-Behörden: Fiat hat Abgaswerte manipuliert
Anleger flüchten aus der Türkei: Lira im freien Fall
Anleger flüchten aus der Türkei: Lira im freien Fall
Zahl der Migranten steigt mangels Arbeitschancen weiter
Zahl der Migranten steigt mangels Arbeitschancen weiter

Kommentare