Ölpreise fallen weiter - Wachsende China-Sorgen belasten

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Wachsende Sorgen um die schwächelnde Konjunktur in China verstärkten den Druck auf die Ölpreise.

Singapur - China ist mittlerweile der größte Ölkonsument der Welt. Dass die Konjunktur der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt schwächelt, setzt daher auch die Ölpreise stark unter Druck.

Getrieben durch Sorgen um China sind die Ölpreise am Freitag erneut gesunken. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 46,23 US-Dollar.

Das waren 39 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 25 Cent auf 41,07 Dollar.

Wachsende Sorgen um die schwächelnde Konjunktur in China verstärkten den Druck auf die Ölpreise. In der Nacht zum Freitag war bekanntgeworden, dass die Stimmung chinesischer Industrieunternehmer auf den tiefsten Stand seit März 2009 gefallen ist.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe des Wirtschaftsmagazins "Caixin" ging im August nach einer ersten Schätzung auf 47,1 Punkte zurück und liegt damit deutlich unter die Positivgrenze von 50 Zählern.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank dürfte der erneute Stimmungseinbruch in den Führungsetagen chinesischer Industriebetriebe die Nachfragesorgen bei den Marktteilnehmern verstärken. China ist inzwischen der größte Ölkonsument der Welt.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) fiel deutlich. Das Opec-Sekretariat teilte am Freitag mit, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Donnerstag bei 44,13 US-Dollar pro Barrel gelegen habe. Das waren 1,26 Dollar weniger als am Mittwoch. Das Kartell berechnet seinen Korbpreis auf Basis seiner zwölf wichtigsten Sorten des.

dpa

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