Opel-Betriebsrat will 1,65 Milliarden Euro beitragen

Rüsselsheim - Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hat nach der Einigung über den Opel-Verkauf einen Sanierungsbeitrag der Arbeitnehmer im Volumen von insgesamt 1,65 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Die Belegschaft sei bereit, jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag als Einlage in das Unternehmen einzubringen. Die Details müssten in Verhandlungen mit der künftigen Unternehmensleitung geklärt werden. Franz forderte erneut den Verzicht auf Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen. Zudem müsse es bei der Produktion eine faire Lastenverteilung zwischen den Standorten geben. Fragen zum Personalabbau bei Opel wies er zurück. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende bezeichnete die Entscheidung des General-Motors-Verwaltungsrates für Magna International als “entscheidenden Schritt nach vorn“.

Der Opel-Aufsichtsratsvorsitzende Carl-Peter Forster sprach von einem “Meilenstein für eine sehr vielversprechende Zukunft unseres Unternehmens“. Die Entscheidung für Magna bedeute keinen Bruch mit GM, betonte Forster: “GM bleibt der größte Einzelaktionär.“ Auch in Zukunft werde Opel etwa im Bereich der Fahrzeugentwicklung eng mit dem US-Konzern zusammenarbeiten. Zugleich bekomme Opel mit Magna einen neuen Partner, der im Autogeschäft hervorragend vernetzt sei.

ap

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