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Trotz Corona: Opel-Mutterkonzern fährt Milliardengewinn ein

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Von: Alessandro Alviani

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Hessen, Rüsselsheim: Carlos Tavares, 2017 noch Vorstandsvorsitzender von PSA Peugeot Citroën (Archivbild)
Stellantis-Chef Carlos Tavares: „Diese Zahlen belegen unsere finanzielle Solidität.“ © Arne Dedert / dpa / picture alliance

Die Fusionspartner des viertgrößten Autobauers der Welt Stellantis, Fiat Chrysler und PSA, schrieben im vergangenen Jahr schwarze Zahlen.

Paris/Amsterdam - Ungeachtet der Corona-Krise haben der Opel-Mutterkonzern PSA und sein neuer Fusionspartner Fiat Chrysler im vergangenen Jahr einen Milliardengewinn erzielt. Wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten, fuhr der Peugeot-Hersteller PSA einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Euro ein. Ein Jahr zuvor lag der Wert noch bei 3,2 Milliarden Euro. Die italienisch-amerikanische Gruppe Fiat Chrysler (FCA) erreichte einen bereinigten Vorsteuergewinn von 3,7 Milliarden Euro.

PSA und Fiat Chrysler fusionierten im Januar

PSA und Fiat Chrysler fusionierten im Januar* zum viertgrößten Autobauer der Welt. Das Unternehmen mit dem Namen „Stellantis“ umfasst 14 Automarken aus Europa und den USA wie Opel, Peugeot, Citroën, Jeep, Maserati und Alfa Romeo. Opel gehörte seit 2017 dem französischen Hersteller PSA. „Diese Zahlen belegen die finanzielle Solidität von Stellantis“, sagte der Chef des neuen Konzerns, Carlos Tavares. Die Rüsselsheimer Marke sorgt unterdessen mit Gerüchten um das Comeback eines Kultautos* für Furore.

BMW, Daimler, VW - 2021 könnte für die deutschen Autobauer zu einem Schicksalsjahr werden

Mit Spannung werden nun die Zahlen weiterer Autobauer für das Krisen-Jahr 2020 erwartet. Die BMW*-Gruppe wird am 17. März ihre Bilanz für 2020 vorstellen. Erst vor wenigen Wochen teilte der Münchner Autobauer mit, im vergangenen Jahr weniger Autos verkauft zu haben. Auch Daimler setzte im Jahr 2020 weniger Autos um. Der Stuttgarter-Konzern plant, durch eine umfassende Umstrukturierung deutlich profitabel zu werden. Auch 2021 könnte für die deutschen Autobauer zu einem Schicksalsjahr werden. (dpa/aa)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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