Opel will offenbar weitere Fertigungsstätten schließen

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Der angeschlagene Autobauer Opel will offenbar auch Fertigungsstätten in Deutschland schließen und insgesamt fast 10.000 Stellen abbauen.

Hamburg - Der angeschlagene Autobauer Opel will offenbar auch Fertigungsstätten in Deutschland schließen und insgesamt fast 10.000 Stellen abbauen.

Das berichtet “Spiegel“-Online. Danach sehe ein interner Plan der Opel-Mutter General Motors vor, neben dem Opel-Werk im belgischen Antwerpen auch die Getriebefertigung in Bochum und Rüsselsheim zu schließen. Vom Personalabbau betroffen seien europaweit 9.843 Mitarbeiter. Bislang war offiziell von 8.300 Jobs die Rede, die bei einer Restrukturierung wegfallen sollen.

Opel wolle den Sanierungsplan in den kommenden Tagen Bund und Ländern, den übrigen europäischen Opel-Standortländern sowie der EU-Kommission vorlegen. Das Konzept lasse offen, wie die Sanierung von Opel finanziert werden solle. Opel-Chef Nick Reilly rechnet mit Gesamtkosten von 3,3 Milliarden Euro.

dapd

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